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Vitamine

Vitamin B17 (Amygdalin) – Fakten, Risiken und ehrliche Einordnung

Ein kontroverser Stoff zwischen alternativer Medizin und wissenschaftlicher Kritik. Was Amygdalin ist, was es nicht ist – und warum besondere Vorsicht geboten ist.

| 14 Min. Lesezeit

Wichtiger Warnhinweis

Amygdalin setzt im Koerper Blausaeure (Cyanid) frei. Bei Ueberdosierung besteht akute Vergiftungsgefahr. Das BfR empfiehlt maximal 2 bittere Aprikosenkerne pro Tag fuer Erwachsene. Dieser Artikel dient ausschliesslich der Information und ersetzt keine aerztliche Beratung. Amygdalin ist kein anerkanntes Vitamin und hat keine nachgewiesene Wirksamkeit gegen Krebs.

Grundlagen

Was ist Amygdalin?

Amygdalin ist ein sogenanntes cyanogenes Glykosid – eine natuerlich vorkommende chemische Verbindung, die in den Kernen und Samen verschiedener Steinobstarten zu finden ist. Besonders hohe Konzentrationen enthaltenen bittere Aprikosenkerne, aber auch Bittermandeln, Kirschkerne, Pfirsichkerne und Apfelkerne enthalten Amygdalin in unterschiedlichen Mengen. Chemisch betrachtet besteht Amygdalin aus zwei Zuckermolekuelen (Gentiobiose), einem Benzaldehydrest und einer Cyanidgruppe (CN). Die Summenformel lautet C20H27NO11.

Der entscheidende Punkt: Wird Amygdalin im Koerper enzymatisch gespalten – durch das Enzym Beta-Glucosidase, das im Magen-Darm-Trakt vorkommt –, entsteht unter anderem Blausaeure (Cyanwasserstoff, HCN). Genau diese Eigenschaft macht Amygdalin potenziell gefaehrlich und unterscheidet es grundlegend von tatsaechlichen Vitaminen, die der Koerper fuer lebenswichtige Funktionen benoetigt.

Die Bezeichnung „Vitamin B17" ist dabei wissenschaftlich nicht korrekt. Sie wurde in den 1950er-Jahren von dem amerikanischen Biochemiker Ernst T. Krebs Jr. eingefuehrt, um Amygdalin als essentiellen Naehrstoff zu positionieren. Weder die Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch die Europaeische Behoerde fuer Lebensmittelsicherheit (EFSA) oder andere anerkannte wissenschaftliche Gremien erkennen Amygdalin als Vitamin an. Es erfuellt keines der klassischen Kriterien: Es ist nicht essentiell fuer den menschlichen Stoffwechsel, ein Mangel fuehrt zu keiner bekannten Erkrankung, und der Koerper kann es nicht sinnvoll verwerten. Die Bezeichnung „Vitamin B17" ist daher als Marketingbegriff einzuordnen.

Neben dem natuerlich vorkommenden Amygdalin existiert auch eine halbsynthetische Form namens Laetrile (laevo-mandelonitril-beta-glucuronosid), die chemisch nicht identisch mit Amygdalin ist, obwohl beide Begriffe im Sprachgebrauch oft synonym verwendet werden. Laetrile wurde in den 1970er-Jahren insbesondere in den USA und Mexiko als alternatives Krebsmittel vermarktet – eine Praxis, die von der FDA ausdruecklich verboten wurde.

Geschichte

Die Laetrile-Kontroverse – ein historischer Rueckblick

Die Geschichte von Amygdalin als vermeintliches Heilmittel reicht bis in die 1840er-Jahre zurueck, als es erstmals aus Bittermandeln isoliert wurde. Doch die eigentliche Kontroverse begann in den 1950er-Jahren, als Ernst T. Krebs Jr. und sein Vater Ernst T. Krebs Sr. die Theorie aufstellten, Krebs sei eine „Vitaminmangelkrankheit" – und Amygdalin das fehlende „Vitamin B17". Diese Theorie entbehrte jeder wissenschaftlichen Grundlage, fand aber in der alternativen Medizinszene grossen Anklang.

In den 1970er-Jahren erreichte die Laetrile-Bewegung ihren Hoehepunkt. Insbesondere in Mexiko entstanden Kliniken, die Krebspatienten mit intravenoes verabreichtem Laetrile behandelten. In den USA fuehrte der oeffentliche Druck dazu, dass mehrere Bundesstaaten Laetrile zeitweise legalisierten, obwohl die FDA bereits davor gewarnt hatte. Der prominenteste Befuerworter war der Zahnarzt und Alternativmediziner Dr. John A. Richardson, der wegen unerlaubter Krebsbehandlung mit Laetrile verhaftet wurde.

Die wissenschaftliche Gemeinschaft reagierte mit kontrollierten Studien. Das National Cancer Institute (NCI) fuehrte in den fruehen 1980er-Jahren eine klinische Phase-II-Studie mit 178 Krebspatienten durch, die Amygdalin in Kombination mit einer sogenannten „metabolischen Therapie" erhielten. Das Ergebnis war eindeutig: Kein einziger Patient zeigte eine objektive Tumorrueckbildung. Bei einigen Patienten wurden hingegen Cyanidvergiftungssymptome beobachtet. Die Studie, publiziert im New England Journal of Medicine (1982), gilt bis heute als wichtigste klinische Untersuchung zu Laetrile.

Trotz dieser klaren Ergebnisse lebt die Laetrile-Bewegung bis heute in Teilen der alternativen Medizin fort. Im Internet finden sich zahlreiche Erfahrungsberichte und Behauptungen, die wissenschaftlich nicht belegt sind. Fuer Betroffene einer Krebserkrankung ist es daher besonders wichtig, sich an evidenzbasierte Therapien zu halten und mit dem behandelnden Onkologen zu sprechen, bevor alternative Substanzen eingenommen werden.

SAHIKA Vitamin B17 Amygdalin Kapseln – Verpackung mit 90 Kapseln aus bitteren Aprikosenkernen

SAHIKA Vitamin B17 (Amygdalin) – 90 Kapseln. Hergestellt aus bitteren Aprikosenkernen. Hersteller: Sahika Handels UG, Hamburg.

Forschung

Studienlage – was sagt die Wissenschaft?

Die Studienlage zu Amygdalin muss als sehr duenn und ueberwiegend negativ beschrieben werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Nahrungsergaenzungsmitteln gibt es hier nicht einmal vielversprechende Hinweise, die weitere Forschung rechtfertigen wuerden. Die vorhandene Evidenz spricht klar gegen eine therapeutische Wirksamkeit.

Klinische Studien zu Krebs

Die bereits erwaehnte NCI-Studie von Moertel et al. (1982) bleibt die wichtigste klinische Untersuchung. Bei 178 Krebspatienten, die Amygdalin oral und intravenoes erhielten, wurde keine einzige objektive Tumorremission beobachtet. Die Studie wurde im New England Journal of Medicine publiziert und ist methodisch solide. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass Amygdalin als Krebstherapie wertlos ist und aufgrund der Cyanid-Toxizitaet ein nicht zu rechtfertigendes Risiko darstellt.

Cochrane-Review

Ein systematischer Cochrane-Review von Milazzo et al. (2015) untersuchte alle verfuegbaren Studien zu Laetrile und Amygdalin als Krebstherapie. Die Schlussfolgerung war eindeutig: Es gibt keine zuverlaessige Evidenz, die den klinischen Einsatz von Laetrile oder Amygdalin zur Behandlung von Krebs stuetzt. Die Autoren stellten fest, dass das Risiko einer Cyanidvergiftung den nicht belegten Nutzen bei weitem ueberwiegt.

In-vitro-Studien

Es existieren einige In-vitro-Studien (Laborversuche an Zellkulturen), die eine hemmende Wirkung von Amygdalin auf bestimmte Krebszelllinien zeigten. Solche Ergebnisse werden gelegentlich als Beleg fuer eine Antitumorwirkung herangezogen. Hier ist jedoch groesste Vorsicht geboten: Im Reagenzglas wirken viele Substanzen toxisch auf Zellen – darunter auch Bleiche oder Alkohol. Die Uebertragbarkeit von In-vitro-Ergebnissen auf den menschlichen Koerper ist grundsaetzlich nicht moeglich, ohne entsprechende klinische Studien durchzufuehren.

Positionen der Behoerden

Die Positionen der massgeblichen Gesundheitsbehoerden sind unmissverstaendlich: Die FDA (USA) hat Laetrile als Krebsmittel verboten und warnt ausdruecklich vor der Verwendung. Das National Cancer Institute (NCI) stuft Amygdalin als unwirksam und potenziell gefaehrlich ein. Das Bundesinstitut fuer Risikobewertung (BfR) warnt vor dem Verzehr groesserer Mengen bitterer Aprikosenkerne und hat die maximale Tagesmenge auf zwei Kerne fuer Erwachsene begrenzt.

Einordnung der Studienlage

Die Studienlage zu Amygdalin ist eindeutig negativ. Es gibt keine qualitativ hochwertigen Studien, die eine therapeutische Wirksamkeit belegen. Anders als bei vielen Nahrungsergaenzungsmitteln, bei denen die Evidenz „gemischt" oder „vielversprechend, aber unzureichend" ist, kann man bei Amygdalin von einer klaren Datenlage sprechen: Die behauptete Wirkung gegen Krebs ist wissenschaftlich widerlegt. Es existieren keine von der EFSA zugelassenen Health Claims fuer Amygdalin.

Anwendung

Dosierung und Sicherheitshinweise

Bei Amygdalin ist das Thema Dosierung besonders sensibel, da bereits geringe Mengen potenziell gefaehrlich sein koennen. Anders als bei den meisten Nahrungsergaenzungsmitteln geht es hier nicht um die Frage der optimalen Dosis, sondern um die Frage der sicheren Obergrenze. Das BfR hat hierfuer klare Empfehlungen ausgesprochen.

Produktdetails (SAHIKA)

  • 90 Kapseln pro Packung
  • Amygdalin aus bitteren Aprikosenkernen
  • HPMC-Kapselhuelle (pflanzlich)
  • Hersteller: Sahika Handels UG, Hamburg
  • Grossneumarkt 20, 20459 Hamburg

BfR-Sicherheitsempfehlung

  • Max. 2 bittere Aprikosenkerne / Tag
  • Fuer Kinder: Kein Verzehr empfohlen
  • Cyanidvergiftung bei Ueberdosierung
  • Verzehrempfehlung nie ueberschreiten

Warum die Dosierung so kritisch ist

Amygdalin wird im Koerper durch das Enzym Beta-Glucosidase in Prunasin, dann in Mandelonitril und schliesslich in Benzaldehyd und Blausaeure (HCN) gespalten. Die letale Dosis von Blausaeure fuer Erwachsene liegt bei etwa 1 bis 3 mg pro Kilogramm Koerpergewicht. Bittere Aprikosenkerne enthalten je nach Sorte zwischen 2 und 5 Prozent Amygdalin, was bedeutet, dass bereits 20 bis 40 bittere Aprikosenkerne – je nach Groesse und Amygdalin-Gehalt – eine toedliche Cyanidmenge freisetzen koennen.

Bei Kapselprodukten mit konzentriertem Amygdalin ist besondere Vorsicht geboten, da die Dosierung pro Kapsel hoeher sein kann als bei ganzen Aprikosenkernen. Die Verzehrempfehlung des Herstellers sollte unter keinen Umstaenden ueberschritten werden. Vor der Einnahme ist eine aerztliche Ruecksprache dringend empfohlen. Personen, die Medikamente einnehmen, schwanger sind oder stillen, sollten auf die Einnahme von Amygdalin gaenzlich verzichten.

Infografik zu Vitamin B17 Amygdalin – Herkunft, chemische Struktur und Risiken

Amygdalin im Ueberblick: Von der chemischen Struktur ueber die Geschichte bis zu den behoerdlichen Warnungen.

Qualitaet & Recht

Qualitaetsmerkmale und rechtliche Einordnung

Die Qualitaetsbewertung von Amygdalin-Produkten unterscheidet sich grundlegend von der anderer Nahrungsergaenzungsmittel. Waehrend man bei einem OPC Traubenkernextrakt oder einem Multivitamin-Komplex primaer auf Wirkstoffgehalt, Bioverfuegbarkeit und Reinheit achtet, steht bei Amygdalin die Frage der Sicherheit im Vordergrund.

Rechtliche Situation in der EU

In der Europaeischen Union duerfen Amygdalin-Kapseln als Nahrungsergaenzungsmittel verkauft werden. Es gibt jedoch strenge Einschraenkungen: Gesundheitsbezogene Aussagen (Health Claims) sind nach der EU-Verordnung Nr. 1924/2006 nicht zulaessig, sofern sie nicht ausdruecklich von der EFSA zugelassen wurden. Fuer Amygdalin existieren keine zugelassenen Health Claims – insbesondere sind Krebsheilungsversprechen verboten und strafbar. Zudem hat die Europaeische Kommission im Jahr 2017 einen Hoechstgehalt von 20 mg Blausaeure pro Kilogramm fuer bestimmte Lebensmittel festgelegt (Verordnung EU 2017/1237).

Worauf bei der Produktqualitaet achten?

Klare Deklaration des Amygdalin-Gehalts

Serioeise Hersteller geben den exakten Amygdalin-Gehalt pro Kapsel an. Nur so kann die empfohlene Hoechstmenge eingehalten werden. Produkte ohne klare Mengenangabe sollten gemieden werden.

Pruefung auf Cyanid-Grenzwerte

Qualitaetsbewusste Hersteller lassen den Blausaeure-Gehalt ihres Produkts analytisch pruefen und stellen sicher, dass die EU-Grenzwerte eingehalten werden.

Herstellung in der EU

Produkte, die in der EU hergestellt werden, unterliegen strengeren Qualitaetskontrollen. Das SAHIKA-Produkt stammt aus Deutschland (Sahika Handels UG, Grossneumarkt 20, 20459 Hamburg).

Keine irrefuehrenden Wirkversprechen

Produkte, die auf der Verpackung oder in der Werbung Krebsheilungsversprechen machen, verstossen gegen geltendes Recht und sind ein deutliches Warnsignal fuer mangelhafte Seriositaet.

Im Vergleich zu etablierten Nahrungsergaenzungsmitteln wie Spermidin, bei denen eine wachsende Studienlage vorhanden ist, befindet sich Amygdalin in einer voellig anderen Kategorie: Die behaupteten Wirkungen sind widerlegt, und das Sicherheitsprofil ist problematisch. Dies sollte bei der Kaufentscheidung die zentrale Rolle spielen.

Sicherheit

Risiken und Nebenwirkungen – ausfuehrliche Darstellung

Die Risiken bei der Einnahme von Amygdalin sind erheblich und muessen klar benannt werden. Anders als bei den meisten Nahrungsergaenzungsmitteln, bei denen Nebenwirkungen selten und meist mild sind, besteht bei Amygdalin ein reales Risiko fuer schwere gesundheitliche Schaeden bis hin zum Tod.

Akute Cyanidvergiftung

Leichte Symptome: Kopfschmerzen, Schwindel, Uebelkeit, Erbrechen, Bauchkraempfe. Diese treten haeufig bereits bei moderater Ueberdosierung auf und sind ein deutliches Warnsignal.

Mittelschwere Symptome: Starker Blutdruckabfall, beschleunigter Puls, Verwirrtheit, blaeuliche Verfaerbung der Haut (Zyanose), Atemnot. Ab diesem Stadium ist sofortige aerztliche Hilfe erforderlich.

Schwere Vergiftung: Krampfanfaelle, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Herzstillstand. Eine schwere Cyanidvergiftung kann innerhalb von Minuten toedlich verlaufen. In der medizinischen Literatur sind Todesfaelle nach der Einnahme von Amygdalin und bitteren Aprikosenkernen dokumentiert.

Besondere Risikofaktoren

Die Toxizitaet von Amygdalin wird durch mehrere Faktoren beeinflusst. Die orale Einnahme ist gefaehrlicher als die intravenoeise Gabe, da im Magen-Darm-Trakt mehr Beta-Glucosidase vorhanden ist, die die Blausaeure-Freisetzung katalysiert. Vitamin C kann die Umwandlung von Amygdalin in Cyanid verstaerken – die gleichzeitige Einnahme von Vitamin-C-Praaeparaten erhoeht daher das Risiko zusaetzlich. Auch bestimmte Lebensmittel wie rohe Mandeln oder Sellerie enthalten Beta-Glucosidase und koennen die Cyanid-Freisetzung beschleunigen.

Chronische Einnahme

Ueber die langfristigen Folgen einer chronischen, niedrigdosierten Amygdalin-Einnahme ist wenig bekannt. Tierexperimentelle Studien deuten darauf hin, dass eine dauerhafte Exposition gegenueber geringen Cyanidmengen neurotoxische Effekte haben kann. Beim Menschen fehlen Langzeitstudien. Aus dem Vorsorgeprinzip heraus ist von einer Langzeiteinnahme abzuraten.

Kontraindikationen (absolute)

Von der Einnahme wird in folgenden Faellen dringend abgeraten: Schwangerschaft und Stillzeit, Kinder und Jugendliche, Personen mit Lebererkrankungen (eingeschraenkter Cyanid-Abbau), gleichzeitige Einnahme von Vitamin C in hohen Dosen, Personen mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD), sowie vor und nach chirurgischen Eingriffen. Im Notfall: Giftnotruf kontaktieren (Deutschland: 030 19240).

Nahaufnahme einer SAHIKA Vitamin B17 Amygdalin HPMC-Kapsel

HPMC-Kapselhuelle: pflanzlich und vegan. Der Inhalt stammt aus bitteren Aprikosenkernen und enthaelt Amygdalin – ein cyanogenes Glykosid.

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Ergaenzende Naehrstoffe

Wer sich fuer Nahrungsergaenzungsmittel interessiert, sollte den Fokus auf Produkte legen, deren Wirksamkeit und Sicherheit besser belegt sind. OPC aus Traubenkernextrakt ist ein gut untersuchtes Antioxidans mit einem positiven Sicherheitsprofil. Multivitamin-Komplexe koennen eine sinnvolle Basisversorgung darstellen, insbesondere bei einseitiger Ernaehrung. Und Spermidin wird aktuell in der Forschung zu Autophagie und Zellgesundheit intensiv untersucht – mit deutlich soliderer Datenlage als Amygdalin.

Haeufige Fragen

FAQ zu Vitamin B17 (Amygdalin)

Wichtiger Hinweis

Die Inhalte dieser Seite dienen ausschliesslich der Information und ersetzen keine aerztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Nahrungsergaenzungsmittel sind kein Ersatz fuer eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernaehrung und eine gesunde Lebensweise. Die angegebene empfohlene taegliche Verzehrmenge darf nicht ueberschritten werden.

Besonderer Hinweis zu Amygdalin: Amygdalin (sogenanntes „Vitamin B17") ist kein anerkanntes Vitamin. Es hat keine nachgewiesene Wirksamkeit gegen Krebs oder andere Erkrankungen. Die Einnahme birgt das Risiko einer Cyanidvergiftung. Bitte konsultieren Sie vor der Einnahme unbedingt Ihren Arzt. Bei Vergiftungssymptomen rufen Sie sofort den Giftnotruf an (Deutschland: 030 19240) oder waehlen Sie den Notruf 112.

Krebspatienten wird dringend empfohlen, ausschliesslich evidenzbasierte Therapien in Absprache mit ihrem behandelnden Onkologen zu verfolgen. Von einer Selbstmedikation mit Amygdalin wird ausdruecklich abgeraten.